Referenten

Hier finden Sie eine Liste der Referentinnen und Referenten, die bereits im Rahmen unserer Juniorenseminare aufgetreten sind.

San Remo photo 3 09 15-4Benoît d’Aboville, Botschafter a. D. (Frankreich)
Benoît d’Aboville trat 1968 in den Dienst des französischen Außenministeriums ein. Von 1969 bis 1973 wirkte er an der französischen Botschaft in Washington, D.C., anschließend an der französischen Botschaft in Moskau bis zum Jahre 1976. Von 1994 bis 1997 war er Botschafter in Prag, im Anschluss daran Botschafter in Warschau von 1997 bis 2001. Von 2001 bis 2005 repräsentierte er Frankreich als ständiger Vertreter bei der NATO.
juergen-chrobogJürgen Chrobog, Staatssekretär a. D. (Deutschland)
Nach dem Eintritt in den diplomatischen Dienst im Jahr 1972 startete Jürgen Chrobog seine Laufbahn bei der deutschen Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York. Zwischen 1973 und 1977 verantwortete er als Mitarbeiter der Bundesaußenminister Walter Scheel und Hans-Dietrich Genscher die Themenbereiche "Europa" und "Dritte Welt". Nach Stationen in Singapur und Brüssel leitete Jürgen Chrobog als Sprecher bis 1991 die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes sowie ab 1988 zusätzlich das Ministerbüro Hans-Dietrich Genschers. Von 1995 bis 2001 wirkte er als deutscher Botschafter in den Vereinigten Staaten von Amerika, schließlich als Staatssekretär im Auswärtigen Amt. Zwischen 2005 und 2013 war Jürgen Chrobog Vorstandsvorsitzender der BMW Stiftung Herbert Quandt.
?Alain Coldefy, 5-Sterne-Admiral (Frankreich)
Alain Coldefy beendete seine militärische Laufbahn 2006 im Range eines 5-Sterne-Admirals. Nach einer beruflichen Station als Berater im Stab des Verteidigungsministers wirkte er als Direktor für internationale Beziehungen der französischen Armee. Er war ferner Co-Vorsitzender des Deutsch-Französischen Ausschusses für Verteidigung und Sicherheit, einem Gremium des Deutsch-Französischen Verteidigungs- und Sicherheitsrats (DFVSR). Er ist Mitglied der Marine-Akademie und war bis 2012 Verteidigungsberater von EADS-Chef Louis Gallois. Heute ist er Forschungsdirektor des französischen Instituts für internationale und strategische Beziehungen (IRIS) und Mitherausgeber der Fachzeitschrift "Revue Défense nationale".
Frank ElbeFrank Elbe, Botschafter a. D. (Deutschland)
Frank Elbe startete seine Diplomatenlaufbahn im Jahr 1971 und war ab 1972 Konsularreferent an der deutschen Botschaft in Warschau. Zwischen 1980 und 1983 wirkte er als Botschaftsrat für politische Angelegenheiten an der deutschen Botschaft in London. 1986/1987 war er stellvertretender Leiter des Referats für Fragen der nuklearen Abrüstung im Auswärtigen Amt. Von 1987 bis 1992 war er Büroleiter und Redenschreiber von Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher. Eine Schlüsselrolle spielte er als Verhandler bei den Zwei-plus-Vier-Verhandlungen über die deutsche Wiedervereinigung. Er führte von 1990 bis 1992 den Leitungsstab des Auswärtigen Amtes sowie nach seiner Ernennung zum Ministerialdirektor 1992 dessen Planungsstab. Von 1993 bis 1997 war Frank Elbe deutscher Botschafter in Indien, von 1997 bis 1999 in Japan, von 1999 bis 2003 in Polen und von 2003 bis 2005 in der Schweiz.
Nicolas Gros-Verheyde, Chefredakteur des Blogs B2 - Bruxelles2 (Frankreich)
Nicolas Gros-Verheyde ist Chefredakteur des Brüsseler Blogs B2 - Bruxelles2, das sich Fragen der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik widmet. Als erfahrener Journalist auf dem Gebiet der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU ist er Vizepräsident der Association des journalistes européens (AJE) - France und mit André Dumoulin Co-Autor des Werks La politique européenne de sécurité et de défense commune aus dem Jahr 2017.
Tahmina Hadjer_komprimiertDr. Tahmina Hadjer, Universität Konstanz (Deutschland)
Tahmina Hadjer ist Absolventin der Politikwissenschaft, des Europa- und Völkerrechts und der Islamwissenschaft der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Sie ist Expertin auf dem Gebiet des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan und der Rolle privater Sicherheits- und Militärfirmen in bewaffneten Konflikten.
Jauffret-1Prof. Dr. Jean-Charles Jauffret, Sciences Po Aix-en-Provence (Frankreich)
Jean-Charles Jauffret ist Professor für Geschichte am Institut d'Etudes Politiques Aix-en-Provence (Sciences Po Aix) und Experte in französischer Kolonialgeschichte, insbesondere des Algerien-Krieges. Er war von 1983 bis 1991 Dozent an der französischen Militärakademie Saint-Syr und lehrte von 1991 bis 1997 als Professor an der Paul-Valéry-Universität Montpellier. Darüber hinaus gilt Jean-Charles Jauffret als Experte militärischer Auslandseinsätze.


Dr. Dominika Kunertova, Forschungsreferentin im Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE) der NATO (Slowakei)
Dr. Dominika Kunertova erwarb ihren Doktorgrad (Ph. D.) in Politikwissenschaft von der Universität Montreal, Kanada. Sie ist Spezialistin für Fragen der Lastenteilung innerhalb der NATO. Im Anschluss an eine Station als Forschungsreferentin im Allied Command Transformation (ACT) der NATO in Norfolk, Virginia, arbeitet sie seit September 2017 im NATO-Hauptquartier SHAPE (Supreme Headquarters Allied Powers Europe) in Belgien.
Karl Lamers - bearbeitetKarl Lamers, MdB a. D. (Deutschland)
Karl Lamers leitete von 1966 bis 1980 die CDU-nahe Karl-Arnold-Stiftung. 1980 zog er für die CDU in den Deutschen Bundestag ein und war von 1990 bis 2002 außenpolitischer Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion. Gemeinsam mit Wolfgang Schäuble (CDU) veröffentlichte Karl Lamers 1994 ein Konzeptpapier zur Europapolitik, das die Gründung eines staatsähnlichen "Kerneuropa" um die Kernstaaten Deutschland und Frankreich vorsah.
[ (c) Wolfgang Borrs, Wiener Str. 11, D-10999 B e r l i n, Mobile +49.171.5332491, www.borrs.de, mail@borrs.de; Konto: B e r l i n e r  S p a r k a s s e, Blz 10050000 Kto-Nr: 1120151810, IBAN DE31100500001120151810, SWIFT (BIC): BELADEBE; Verwendung nur gegen Honorar + MwSt und Beleg. Urhebernennung wird verlangt. Bei Verwendung ausserhalb journalistischer Zwecke bitte Ruecksprache mit dem Fotografen halten. ]Fritjof von Nordenskjöld, Botschafter a. D. (Deutschland)
Fritjof von Nordenskjöld begann seine diplomatische Laufbahn im Auswärtigen Amt im Jahre 1970. Von 1979 bis 1982 war er persönlicher Referent von Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher. Als Botschafter wirkte er in Port-au-Prince von 1982 bis 1985, in Rom von 1998 bis 2000 sowie in Paris von 2001 bis 2004. Von 2004 bis 2010 war er geschäftsführender Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
Peter Scholl-LatourProf. Dr. Peter Scholl-Latour (1924 - 2014), Journalist und Publizist (Deutschland, Frankreich)
Peter Scholl-Latour galt als der "letzte große Welterklärer". Als französischer Veteran des Ersten Indochinakriegs berichtete er bis 1960 als Journalist aus Amerika, Afrika, dem Vorderen Orient sowie aus Südost- und Ostasien. Von 1960 bis 1963 arbeitete er als Afrikakorrespondent für den ARD-Hörfunk in Léopoldville (Kinshasa) und Brazzaville. Von 1963 bis 1969 leitete er das ARD-Fernsehstudio in Paris. WDR-Fernsehdirektor von 1969 bis 1971, wurde Peter Scholl-Latour 1971 Chefkorrespondent des ZDF und leitete zwischen 1975 und 1983 auch das ZDF-Studio in Paris. In dieser Zeit berichtete er schwerpunktmäßig aus Fernost (Vietnam, Kambodscha, China), Iran und Afghanistan. 1983 war Peter Scholl-Latour Chefredakteur des Magazins "Stern" sowie von 1983 bis 1987 Vorstandsmitglied des Verlages "Gruner + Jahr". Ab 1988 widmete er sich dem Weltgeschehen als Sachbuchautor und Publizist.
Irena ShikidaIrena Shikida, Doktorandin (Ukraine)
Als Absolventin der Germanistik, der neugriechischen Sprache und Literatur der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew promoviert Irena Shikida in neuer deutscher Literaturgeschichte an der Universität Freiburg im Breisgau. Sie ist Altstipendiatin der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
Prof.Michael StuermerProf. Dr. Michael Stürmer, Chefkorrespondent Die WELT (Deutschland)
Michael Stürmer lehrte von 1973 bis 2003 als Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Erlangen. Er war in den 1980er Jahren politischer Berater des Bundeskanzlers Helmut Kohl. Parallel zu weiteren Lehrtätigkeiten an der Harvard University, in Toronto, der Pariser Sorbonne und in Bologna leitete er von 1988 bis 1998 das Forschungsinstitut für Internationale Politik und Sicherheit, die heutige Stiftung Wissenschaft und Politik. Seitdem ist er Chefkorrespondent der Zeitungen Die WELT und der WELT am Sonntag.
frederic-tissotDr. Frédéric Tissot, Generalkonsul a. D. in Irakisch-Kurdistan (Frankreich)
Als ausgebildeter Arzt nahm Frédéric Tissot an mehreren humanitären Missionen in Kurdistan und Afghanistan in den 1980er Jahren teil. 1991 trat er in den diplomatischen Dienst Frankreichs ein. Von 2001 bis 2005 fungierte er als Berater des afghanischen und im Jahr 2006 des haitianischen Gesundheitsministers. 2008 wurde er zum Generalkonsul Frankreichs in Irakisch-Kurdistan ernannt und bekleidete dieses Amt bis 2012.